Montag, 1. Dezember 2014

Tag 3: Mallorca/Spanien

Früh morgens hatten wir noch richtig tolles Wetter auf dem Weg zum Hafen, ein par Wölkchen, aber sonst sehr hübsch.
Für der Deutschen 17. Bundesland habe ich keinen Ausflug gebucht, ich wollte die Insel auf eigene Faust erkunden und hatte die leichte Hoffnung, vielleicht ein Stückchen Strand zu sehen. Nun dem war dann letztendlich nicht so. Zum Einen war der Hafen nicht da, wo der Strand war...

 ... zum Anderen sollte das tolle Wetter leider nicht so lange wie gehofft anhalten.
Trotzdem war es toll und da wir relativ spät angelegt haben, war noch genug Zeit, um nach dem gemütlichen Frühstück - ich habe mich zwischenzeitlich schon sehr an Ei, Speck und Melone gewöhnt - auf meinem Lieblingsdeck 11 das Anlegen zu beobachten. 
Ein paar Schiffchen waren schon da. Einige Fähren, eine Aida (sooo klein) und die Diadema (die hat sogar eine Burg und ein Piratenschiff auf dem Deck!). Sofern ich richtig informiert bin, das zur Zeit größte Schiff der Flotte. Dagegen war die Aida wirklich winzig - selbst gegen unser Schiff.

Nach einem frühen Mittagessen bin ich also den Hafen erkunden geangen. Der war - im Gegensatz zu einigen anderen Häfen - gar nicht mal so hässlich. Gar nicht weit gab es auch eine Haltestelle für einen Hop-on-Hop-off Bus. Ein Doppeldeckerbus mit oben ohne Dach. Total toll. Man stöpselt Kopfhörer in den Bus, wählt seine Sprache und lässt sich oben den Wind um die Nase pusten während man interessante Fackten aufs Ohr bekommt.
Blöderweise dauert das mit dem Wind nicht lange, weil es ziemlich doll zu regnen anfing. Da war es aus mit oben ohne (Dach!!) fahren und nach einer Runde mit dem Bus bin ich auch schnell wieder aufs Schiff. Im Regen lässt sich nicht gut gucken, vor allem aber nicht on und off hoppen. 

Am Abend, kurz vor dem Ablegen hat es sich aber kurz noch ein bisschen beruhigt. So gabs eines der tollsten Panoramabilder wie ich finde. Links die Diadema, mittig die Aida und rundherum viele Lichter.
Hätte es nicht kurze Zeit später wieder angefangen zu regnen, hätte ich sicher noch mehr Bilder.
Das Abendessen haben wir noch im Hafen bekommen. Was sich für mich im Nachhinein auch als ziemlich gut herausgestellt hat. Nach der Ausfahrt aus dem Hafen hatte wir relativ schlechtes Wetter und somit auch hohe Wellen. Alles schwankte und die Leute liefen wie betrunken. Mein Versuch eines kurzen Abstechers auf Deck 11 war wegen des Windes, der die Türen zudrückte, nicht erfolgreich.
Das war auch der Abend, an dem ich seekrank wurde - das erste und zum Glück einzige Mal auf der Reise. Nach dem Theaterbesuch hatte es mich übel erwischt, aber ein paar Reisetabletten und ich habe geschlafen wie ein Baby bis zum nächsten Morgen - dem Seetag.

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